<< Zurück zur Startseite

„Die Zeite ännern sich...!“
Eine humorig-verwegene, ländlich-sittliche Betrachtung
mit Gertrud Gilbert

Peter Geibel - beliebtester Mundartdichter Hessens (1841-1901)
Peter Geibel - auf keinen Fall zu verwechseln mit Emanuel Geibel!

Neben der Bibel waren seine Gedichtbändchen meist das einzige Buch im bäuerlichen Haushalt. - In Klein-Karben in der Wetterau als Bauernsohn geboren und aufgewachsen - im Vogelsberg und Waldeckschen, im Westerwald und von 1882-1901 in Frankfurt-Höchst war er als Tierarzt tätig.

Mein schinste Gruß de Werreraa!
oder im "Städterdialekt":
Mein schenste Gruß de Wedderau


Keine Angst vor seiner Sprache! Der Dialekt wird ganz nach Bedarf stufenweise entschärft. Nur hier und da ein Original zum Vergleich.

...die Worscht-Beth un die Zucker-Schnuckel,

die  Gänslies un de Katze-Buckel...

Seine Anekdoten und Charaktere hat er in ganz Oberhessen gesammelt!

E Speckschwart hat se ungeheur, die war err iwwer alles deuer ...

Seine prallen Figuren sind noch heute im Volksmund lebendig.

Wann die Katz mit derr Worscht üwwern Eckstaa springt

un de Frosch in de Luft en Storch verschlingt...

Immer voll Humor!

Der Löpps hot der Grit die Kur gemoacht,

dei wollt nix vonnem wisse,

dos kränkt un grämt en Daach un Nacht,

er hätt sich baal verrisse..

Ein Erbe unserer heimatlichen Kultur!

Dichter des Bauernstandes

Für den er auch anspruchsvoll-ernsthafte Gedichte - in Hochdeutsch - geschrieben hat!

Mit Liedern nach Geibeltexten zum Mitsingen - Dauer: 60-90 Minuten