<< Zurück zur Startseite

 

 

Alt -Frankfurt

Drei Begegnungen mit Friedrich Stoltze

beliebtester Frankfurter Mundartdichter,

der aber auch Gedichte in Hochdeutsch geschrieben hat!

schwungvoll - ironisch - mit Musik

 

Alt-Frankfurt

Vor 40 Jahr, wie hat's aam da in Frankfurt doch gefalle...

Eine heiter-ironische Idylle aus der guten alten Zeit des Biedermeiers:

Un säß ich selbst im Himmel drei, bei jedem Troppe Äppelwoi
wo se den Nektar schenke, müsst ich an Frankfort denke...

Daß Friedrich Stoltze seine Vaterstadt Frankfurt über alles liebte:

Die Lieb' zur Stadt war angeborn!

und sie eigentlich nie verlassen hat, davon zeugen seine Gedichte

Un es will merr net  in de Kopp enei,

wie kann nur en Mensch net von Frankfurt sei!

teils in Hochdeutsch, meist aber in Mundart. Die "gute alte Zeit" entsteht vor uns:

Der Speckschnitt- un der Bohneschnitt, wie des noch Mode war...

Dazu erklingen bekannte Frankfurter Lieder.

ca. eineinhalb Stunden

Pressestimmen:

Rosbach v.d.H. April 2005: "In einem perfekt gestalteten Ambiente ließ Gertrud Gilbert ihre Rezitation zu einem besonderen Leckerbissen werden. Ganz gleich ob sie in Hochdeutsch erzählte oder in Frankfurterisch babbelte oder ihre Lieder mit Klavierbegleitung brachte (ja, sie selbst!) - das Publikum hing an ihren Lippen und ließ sich von ihrer Persönlichkeit so einnehmen, daß man beeidruckt mitsprach oder mitsang. Wetterauer Zeitung

 
 

********************************

****************

In jedem von uns steckt en Goede!

Stoltze und Goethe im Gespräch miteinander

Mit ein bißchen Ironie, Klavier und Flöte

 

In jedem von uns steckt en Goede!

Er kann nur net eraus,

des is der Schabernack!

philosophiert Friedrich Stoltze - der Frankfurter Mundartdichter und Satiriker über seinen Frankfurter Compatrioten, den er zeitlebens hoch verehrt hat. Er hat ihm eine Anzahl von Gedichten und eine Geschichte gewidmet und wurde nicht müde zu betonen, dass "der Meister ew'ger Lieder" doch "ein Frankfurter Bub" ist.

Dann is er aach Alldeutschlands Zier,

so is er doch dorch Frankfurts Gasse

so gut gewannelt als wie wir!

Goethe und Stoltze kommen über dieses Thema miteinander ins Gespräch! Der eine ist gekränkt, dass ihn seine Landsleute fast vergessen haben, der andere heizt aus diesem Grunde seinen Frankfurtern ein. Handfest und hymnisch, ehrfürchtig und ironisch geht's zwischen den beiden zu, in Mundart und Hochdeutsch:

Denn Frankfurts Art

und Frankfurts Weise

hängt ihm doch an,

wenn auch verklärt ...

Zwei Frankfurter Produkte - zwei Meister der Feder. Dazu Hymnisch -Verklärtes auf Klavier und Flöte - eineinhalb Stunden lang oder kürzer.

Pressestimmen:

Hessenpark März 2005: "Babblen auf Frankforterisch, aber auf hohem Niveau, darum ging es am Samstagnachmittag ... um Gertrud Gilbert zu lauschen, die in einem imaginären Zwiegespräch mal in die Rolle des J.W. Goethe, mal in die seines Zeitgenossen Fr. Stoltze schlüpfte und auch ihren eigenen "Senf" dazu gab. Gerade dieses Rollenspiel, verknüpft mit einigen interessanten Hintergrundinformationen, machte diesen Vortrag so interessant." Taunuszeitung

Hessenpark März 2005: Zwischen Hochdeutsch und Hessisch geschickt balancierend, sozusagen im Wettstreit zwischen Goethe und Stoltze, begab sich die Künstlerin auf einen Balanceakt, der die Zuhörer nicht nur fesselte, sondern auch immer wieder innerlich jubeln ließ. Mit kleinen Musikstücken zwischen ihren tiefsinnigen Betrachtungen, Wortwitz und gewählten Zitaten aus Goethes reichhaltigem Schaffen und Stoltzes Werken, gepaart mit Ironie, welche sie vor allem an die Adresse des Geheimrates richtete, sorgte GG dafür, daß keiner der Besucher den Entschluß, ... das Wohnzimmer verlassen zu haben, bereuen mußte. ... doch auch mit den beiden Mannsbildern kommt sie aufs Trefflichste zurecht." Usinger Anzeiger

***********************************

**********************

Im Knopfloch eine Rose

Liebe, Wein und Frühlingslust!

 

Friedrich Stoltze, der schwungvolle Lyriker,

ist ewig verliebt in den Frühling:

Vom Sinn ein wenig lose,

So zieh ich wohlgemut

Im Knopfloch eine Rose

Ein grünes Band am Hut ...

und die Liebe,

schreibt Liebesgedichte:

 Ein verliebtes Dichterherz ...

und den Wein,

schreibt Trinklieder:

Paulus sprach zu den Ephesern:

Trinket nie aus leeren Gläsern!

Sintemal und alldieweil

Dieses ist dem Herrn ein Greu'l. 

      philosopiert über das Leben:

     Die Erde hat noch viel des Schönen,

woran ein Herz sich freuen kann...!

und das Klavier spielt dazu ...

 
eineinhalb Stunden oder kürzer ...